Oldenburg, 14.11.2020

Liebe Eltern,

liebe Schülerinnen und Schüler,

 

auch an unserer Schule haben wir nun leider Infektionen mit dem Corona-Virus zu verzeichnen. Drei Klassen befinden sich nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt vorsichtshalber im häuslichen Lernen und werden von den Lehrern/innen via Iserv mit Aufgaben versorgt. Bisher ist aber keine Infektion, keine Virusübertragung durch die Tätigkeit in der Schule bekannt. Vielmehr scheinen die bisher bekannten Infektionen auf Kontakte im privaten Bereich (Treffen mit Freunden, Familienfeiern, etc.) zurückzuführen zu sein.

Das bedeutet, dass die von uns festgelegten Schutz- und Hygienemaßnahmen in der Schule zu greifen scheinen und wir alle unter diesen Bedingungen einigermaßen geschützt arbeiten und lernen können!

 

Herzlichen Dank an dieser Stelle an alle, die sich konsequent - auch außerhalb von Schule - an die Regelungen halten und so mithelfen, die Weiterverbreitung des Virus zunächst zu erschweren und hoffentlich irgendwann ganz zu stoppen.

 

Zur Information gebe ich hier nochmals einige aktuelle Regelungen bekannt.

 

A. Allgemein

 

Personen mit deutlichen respiratorischen Krankheitszeichen (Erkältungssymptome!) dürfen NICHT zur Schule kommen! Jemand der so betroffen ist, MUSS die Schule unverzüglich verlassen! Sie als Eltern tragen die Verantwortung für die Gesundheit Ihrer Kinder, aber in Teilen auch für die der Mitschüler/innen! Fragen Sie bei Unsicherheit in der Schule (Klassenleitung, Sekretariat) nach!

 

Personen, die positiv auf Corona getestet wurden, dürfen NICHT zur Schule kommen! Jemand der so betroffen ist, MUSS die Schule unverzüglich verlassen! Das Gesundheitsamt hat im allgemeinen bereits Maßnahmen (z.B. eine Quarantäne) verhängt.

 

Die Klassenlehrer/innen werden betroffene Schüler/innen bei unklarer Kontaktlage nach Rücksprache mit mir ins Distanzlernen schicken. Wir erreichen damit eine möglichst geringe Wahrscheinlichkeit bezgl. einer Weiterverbreitung.

 

Es ist Ihre Pflicht, die Schule (Klassenleitung, Sekretariat) unverzüglich über eine mögliche Erkrankung in Ihrer Familie zu informieren. In aller Deutlichkeit: es handelt sich dann nicht mehr um ihre Privatangelegenheit, denn Sie tragen auch Verantwortung für die Gesundheit ihrer Mitbürger/innen!

 

B. Mund-Nasen-Bedeckung (Maske)

 

Ab einem Inzidenzwert über 50 besteht für alle die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch im Unterricht. Eine Befreiung davon ist ausschließlich auf schriftlichen Antrag durch die Eltern bei mir möglich. Diesem Antrag ist ein ärztliches Gutachten/Attest im Original beizufügen, aus dem eine genaue Diagnose hervorgeht, laut der das Tragen einer MNB unmöglich wird.

 

Es steht außer Frage, dass das Tragen der MNB eine große Unbequemlichkeit darstellt, einige Einschränkungen mit sich bringt und von einigen als Belastung empfunden wird. Gleichwohl ist dies nach wie vor ein wichtiger Schutz vor einer Infektion und wir setzen dies konsequent um. Um eine Akzeptanz soweit wie möglich herzustellen, werden die Lehrer/innen die Möglichkeiten für Maskenpausen einräumen. Besonders belastete Personen können darüber hinaus auch zusätzlich Entlastungsmöglichkeiten erhalten (kurz mal vor die Tür, etc.).

 

C. Szenariowechsel

 

Es gilt grundsätzlich die Maßgabe, dass alle Schulen so lange wie möglich geöffnet bleiben! Für größtmöglichen Gesundheitsschutz ist zu sorgen, die Hygieneregeln sind dazu zwingend einzuhalten!

Ein Wechsel, zum Beispiel ins Szenario B mit halben Lerngruppen, ist ausschließlich bei einem Inzidenzwert von über 100 UND nach Anweisung des Gesundheitsamtes vorgesehen. Die Schule oder die Schulleitung hat hier keinen individuellen Entscheidungsspielraum. 

 

D. Eigenes Verhalten


Die allgemeinen Hygieneregeln (z.B. AHA-Regeln) sind mittlerweile allen bekannt, und ich werde sie hier nicht nochmals ansprechen. Nur noch einmal der Hinweis, dass diese nicht ausschließlich für Schule gelten, sondern auch handlungsleitend für private Bereiche sein sollten.

 

Es erscheint aber doch nötig, das eigene Verhalten regelmäßig zu überprüfen. Das betrifft Sie als Eltern ebenso wie Ihre Kinder, ebenso wie mich persönlich und natürlich auch alle Lehrer/innen und Bediensteten!

Am einfachsten ist es dazu, sich regelmäßig zwei Dinge vorzustellen:

 

a) Stellen Sie sich vor, Sie seien selbst infiziert und Sie müssen sich nun so verhalten, dass andere sich nicht bei Ihnen anstecken können; oder

b) stellen Sie sich vor, alle anderen seien infiziert und Sie müssen sich nun so verhalten, dass Sie sich nicht bei anderen anstecken können.

 

Wenn wir alle uns konsequent, durchgehend und ohne Ausnahme an diese beiden sehr einfachen Verhaltensmöglichkeiten erinnern, werden wir die Krise sicherlich bald hinter uns haben.

 

Bei aller Unsicherheit durch die Pandemie und dem notwendigen Respekt: Gründe für Angst oder gar Panik bestehen meines Erachtens nicht. Wir sollten jedoch alle miteinander sehr wachsam sein, auf uns selbst aber auch auf unsere Familien, Kollegen/innen und Nachbarn/innen achten.

 

Bleiben Sie Gesund!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Sven Winkler

 

 

 

 

 

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